Vortrag
Aus schweren Zeiten
Am Freitag, 29. Mai, um 19 Uhr laden die Gemeinde Marpingen, die Stiftung Marpinger Kulturbesitz und das Geschichtsforum Alsweiler zu einem Vortrag ein, der nicht nur ein spezielles Thema dieser Region behandelt.
Maike Jung von der Universität des Saarlandes beleuchtet unter dem Titel „Eine Epoche, in welcher Mariensäulen ohne Zahl aus der Erde emporwuchsen? Marienverehrung und katholische Frömmigkeit im 19. Jahrhundert“ die Entwicklung der Marienverehrung in einer Zeit tiefgreifender religiöser und gesellschaftlicher Veränderungen.
Im Mittelpunkt stehen Marienerscheinungen, wundersame Heilungen und neue Formen der Frömmigkeit, die im 19. Jahrhundert europaweit große Bedeutung erlangten und Orte wie Lourdes zu internationalen Pilgerzentren machten. Gleichzeitig wird deutlich, wie eng diese religiösen Phänomene mit gesellschaftlichen Konflikten, politischen Spannungen und Prozessen regionaler Identitätsbildung verbunden waren.
Am Beispiel der Ereignisse in Marpingen wird dieser Zusammenhang besonders anschaulich dargestellt und historisch eingeordnet.
Informationen: 29. Mai, 19 Uhr, Pfarrheim Marpingen, Eintritt frei
Blieskastel entdecken
Blieskastel ist, einmal abgesehen von seiner Lage im Biosphärenreservat Bliesgau. besonders für seine historische Altstadt bekannt, die vor allem wegen ihrer gut erhaltenen barocken Strukturen mit alten Bürgerhäusern, Gassen und Mauern eine Besonderheit darstellt. Wer für deren Errichtung verantworlich ist? Wissen die wenigsten. Noch. Wer mehr über die hörenswerte Geschichte von Blieskastel erfahren will, kann am 26. Mai um 18.30 Uhr am Abendbummel durch die Barockstadt teilnehmen.
Die Stadtführung am Abend mit anschließendem gemütlichem Beisammensein wird von Siegfried Heß geleitet. Er erkundet mit seinen Gästen die Altstadt vom Paradeplatz bis zur Schlosskirche und erzählt in gemütlicher Runde Interessantes über die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten von Blieskastel. Im Anschluss ist ein geselliger Abschluss in einem Blieskastler Gasthaus geplant.
Treffpunkt: Rathaus 1, Paradeplatz, 66440 Blieskastel. Die Teilnahme ist kostenlos.
Kulturverführung vom 22. Mail 2026
Fotowettbewerb: Die Konrad-Adenauer-Stiftung lädt Amateur- und Hobbyfotografinnen ein, ein Foto zum Motto #NurZusammenLäufts zu mailen. Die Dateitypen heißen png, jpg, jpeg und die maximale Dateigröße beträgt 4 MB. Bis 15. August kann man ein Foto und eine Kurzbeschreibung mit maximal 1.000 Zeichen hochladen. Der Erstplatzierte freut sich über 500 Euro, der Zweitplatzierte über 300 Euro und der Drittplatzierte über 150 Euro. Gesucht wird ein Moment von Zusammenhalt aus den Bereichen Vielfalt und Inklusion, Ehrenamtliches Engagement, Zusammenarbeit in Familie, Sport und Kultur oder auch Parteiarbeit. Die schöne Idee gebe ich gerne weiter! Wettbewerb „Nur zusammen läuft’s“: gemeinsam-demokratie-gestalten.de/fotowettbewerb
Kino: Katharina Thalbach hat derzeit eine Gastprofessur an der HBKsaar inne und ist demnächst zu einem Filmgespräch im Kino achteinhalb anwesend. Gezeigt wird vorab „Der achte Tag“, ein Action-Thriller um Gen-Manipulationen eines großen Pharmakonzerns, 1990 unter der Regie von Reinhard Münster gedreht. Neben Katharina Thalbach sind Hans Christian Blech, Hannelore Elsner, Heinz Hoenig und Peter Simonischek auf der Leinwand zu sehen. „Der achte Tag“, Montag, 8. Juni, 20 Uhr,
Kino achteinhalb, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken, www.kinoachteinhalb.de
Ausstellung: Ich habe vom „World Collage Day“ erfahren – schon gebe ich es an Sie weiter. Eine Collage ist ein Kunstwerk, das durch das Aufkleben verschiedener Materialien entsteht. Habe ich vom World Collage Day noch nie gehört, weil er neu erfunden wurde, und wenn ja, von wem? Meine Fragen beantwortet das www. Angeblich muss man gar nichts mehr wissen, sondern nur noch wissen, wo man das Wissen herbekommt. Der „World Collage Day“ ist ein vom Kolaj Institute – eine Non-Profit-Organisation aus Louisiana in den USA – erstmals 2018 ins Leben gerufener Tag, der jedes Jahr am zweiten Samstag im Mai stattfindet. 2026 war am 9. Mai „World Collage Day“. In Saarbrücken widmet sich die neue Ausstellung „Fügungen. Positionen künstlerischer Collage“ dieser Ausdrucksform und zeigt Arbeiten von Petra Jung, Gudrun Emmert, Dietmar Kempf, Andreas Engel, Isa Gawron, Michael Erhardt, Ruth Bellon, Karin Mansmann und Albert Herbig. Man kann Vertrautes zueinander bringen und es sozusagen verwandeln, sodass man das Vertraute nicht mehr als solches, sondern als etwas Neues wahrnimmt. Solche Schaustücke sind bisweilen unterhaltsam. „Fügungen. Positionen künstlerischer Collage“, Ausstellung bis 21. Juni, Vernissage: Sonntag, 31. Mai, 16 Uhr; Öffnungszeiten: mittwochs 16 bis 18 Uhr, Galerie Sali e Tabacchi, Feldmannstraße 144, 66119 Saarbrücken, www.salietabacchi-sb.de Michaela Auinger