Konzert
Über Frieden und Freiheit
Mit Liedern, die die Themen „Frieden und Freiheit“ in den Mittelpunkt stellen, wird der Chor Tonart am 14. Juni in der evangelischen Kirche in Ottweiler zu hören sein. Die Werke beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit dem Wunsch nach Frieden, individueller Entfaltung und einem Leben in Freiheit.
Vor dem Hintergrund der momentanen politischen Weltlage könnte die Auswahl zwar nicht aktueller sein, gleichzeitig zeigt das Programm jedoch auch, dass gerade diese Themen seit Jahrhunderten immer wieder bearbeitet wurden. Die Auswahl der Stücke vereint Musik aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen: von Gounod über Gospels und Filmmusik bis hin zu modernen geistlichen Kompositionen für Frauenchöre.
Die musikalische Leitung hat Kreiskantorin Dr. Bettina Nonnweiler. Darüber hinaus ist sie solistisch an der keltischen Harfe zu hören.
Tonart ist der Frauenchor des Evangelischen Kirchenkreises An der Saar. Viele der 15 Sängerinnen musizieren seit ihrer Jugend gemeinsam unter der Leitung von Bettina Nonnweiler. Über die Jahre entwickelte der Chor seinen eigenen Klang und eine besondere musikalische Dynamik.
Infos: 14. Juni, 17 Uhr, Evangelische Kirche Ottweiler. Eintritt ist frei. Die Dauer beträgt etwa eine Stunde.
Neue Perspektiven, alte Meister
Die Alte Sammlung des Saarlandmuseums präsentiert aktuell Werke des zeitgenössischen britischen Künstlers Paul Morrison im Dialog mit Meisterwerken der eigenen Sammlung. Gezeigt werden 41 Werke, davon 22 von Paul Morrison. Morrison wurde 1966 in Liverpool geboren und zählt zu den bedeutendsten Vertretern der zeitgenössischen britischen Malerei. Bekannt ist er vor allem für seine gegenständlichen, teils großformatigen schwarz-weißen Pflanzen- und Landschaftsdarstellungen. In seinen Arbeiten verdichtet er pflanzliche Formen aus unterschiedlichen Quellen zu präzise komponierten Bildwelten, die mit vertrauten Sehgewohnheiten und traditionellen Raumvorstellungen brechen. Im Dialog mit Werken der Alten Sammlung treten Unterschiede und Gemeinsamkeiten historischer und zeitgenössischer Positionen hervor und eröffnen neue Perspektiven auf Natur- und Landschaftsdarstellungen.
Mehr erfahren: www.kulturbesitz.de
Kulturverführung vom 5. Juni 2026
Buchvorstellung mit Film: „Die Zukunft ist weiblich oder gar nicht.“ Kennen Sie den Spruch? Ich schon, habe aber erst als Kulturverführerin im World Wide Web nachgeschlagen, wer die Behauptung aufgestellt hat: Die Philosophin und Publizistin Gerburg Treusch-Dieter. Die Siebzigerjahre lassen grüßen, natürlich. Die Zwanzigerjahre lassen grüßen, wenn die Publikation „Weimar, weiblich. Filmpionierinnen des Kinos der Moderne (1918–1933)“ vorgestellt wird. Der Erste Weltkrieg war zu Ende, die, die überlebt hatten, hatten eine Zukunft. Frauen erkannten die neuen Berufsmöglichkeiten der Filmindustrie und erkundeten das Medium mit Pioniergeist und Experimentierfreude. Warum kennen wir die Namen der Drehbuchautorinnen, Kostümbildnerinnen, Filmarchitektinnen, Regisseurinnen und Produzentinnen nicht? Mir fallen spontan einzig die Namen Lotte Reiniger und Thea von Harbou ein. Letztgenannte war mit Fritz Lang verheiratet und verfasste das Drehbuch zum heutigen Kultfilm „Metropolis“. Daria Berten, Mitherausgeberin von „Weimar, weiblich“, liest aus bislang unveröffentlichten Dokumenten, Interviewauszügen und Selbstzeugnissen, um die filmschaffenden Frauen zu Wort kommen zu lassen, und kennt die Antwort auf meine Frage. Außerdem: ein Kurzfilmprogramm mit Live-Musik von Marie-Luise Bolte. „Weimar, weiblich“, Freitag, 12. Juni, 20.15 Uhr, Filmhaus, Mainzer Str. 8, 66111 Saarbrücken, https://filmhaus-sb.de
Musik: Europäische und orientalische Musik begegnen einander. Professor Frank Wörner und Tarek Alali von der Hochschule für Musik Saar laden Studierende und externe Dozenten zum Musizieren ein, und wir hören bei freiem Eintritt zu. „Connect – Interkulturelle Musiktage”, Donnerstag, 11. Juni, 20 Uhr, Die Brass, Fröschengasse 5, 66111 Saarbrücken; Freitag, 12. Juni, und Samstag, 13. Juni, jeweils 19 Uhr, Alte Ev. Kirche St. Johann, Cora-Eppstein-Platz 1, 66111 Saarbrücken
Magie: „Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche!“ lautet das Credo von Christian Knudsen. Der Hamburger Zauberkünstler wurde vom saarländischen Zauberkünstler Kalibo eingeladen und macht dem was vor, der 44 Euro mitbringt, um die Show mitzuerleben. „Kalibo präsentiert: Magische Phänomene“, Mittwoch, 10. Juni, 19.30 Uhr, Baker Street, Saargemünder Straße 11, 66119 Saarbrücken, https://bakerstreetsb.de
Musik: Der Saarbrücker Uni-Campus verwandelt sich in eine riesengroße Festivallocation mit 30 Acts auf fünf Bühnen. Hip-Hop und Pop über Rock und Indie bis hin zu Electro, Club-Sounds und Trance sind zu hören bei: „Stagetopia“, Samstag, 13. Juni, 14 Uhr bis Sonntag, 14. Juni, 1 Uhr, Karten ab 26,50 Euro, Universität Saarbrücken, Campus A, 66123 Saarbrücken, www.stagetopia.de Michaela Auinger