Anette Schweizer (58)
Sachbearbeiterin Bekleidungswesen Saarländische Polizei | Saarbrücken
„Der erste Kontakt der Kommissarsanwärterinnen und -anwärter mit ihrem zukünftigen Berufsalltag ist der Termin bei uns in der Kleiderkammer. Die meisten sind ganz aufgeregt, wenn es heißt: ‚Heute bekommt ihr eure Uniform.‘ Viele sind erschlagen, wenn sie vor den langen Regalwänden stehen, in denen auf mehreren Etagen die Dienstkleidung für unsere rund 2.700 Polizei- und Justizvollzugskräfte lagert.“ Zum Polizei-Outfit zählen neben den Streifendiensthosen, Diensthemden beziehungsweise -blusen mit Lang- und Kurzarm, Schnürstiefeln und Halbschuhen auch Regenjacken, Schutzwesten, Schnittschutzschals, spezielle Körperschutzausstattungen für Demos, Mützen, Socken, taktische Gürtel und Digitalfunk. Anette Schweizer: „Ich nehme mir für jeden rund eineinhalb Stunden Zeit, berate individuell und gebe ihr beziehungsweise ihm bereits bei der Einkleidung ein gutes Gefühl für den zukünftigen Berufsweg. Die ‚Neuen‘ wissen, dass sie bei mir ihre ‚Schaffkleidung‘ bekommen, nichts für den Laufsteg. Die Kleider müssen gut sitzen. Nicht zu eng, denn wenn sie jemanden auf dem Boden fixieren, sollte die Hosennaht nicht reißen. Neben der Ausgabe der Uniformen kümmere ich mich auch um das Warenwirtschaftssystem. Mein Team und ich sind uns bewusst, dass wir eine große Verantwortung für jeden einzelnen tragen, der da draußen seinen Dienst verrichtet.“