Gastronomin Yasmin Williams träumte schon lange von einem eigenen Restaurant. Aber nicht irgendwo, sondern an ihrem Lieblingsplatz, dem Ommersheimer Weiher. Jetzt hat sich ihr Traum erfüllt und entsprechend war auch der Name für das Ausflugslokal schnell gefunden.
Jasmin Williams hat einen Lieblingsplatz: den Ommersheimer Weiher. Dort eine Gaststätte zu führen, war lange Zeit ihr Traum. Die mutige, junge Frau setzte alles daran, diesen Traum zu realisieren. Sie erinnert sich: „Mit 28 Jahren so ein Restaurant zu übernehmen, ist schon mutig, das stimmt. Doch ich habe total viel Freude daran. Ich arbeitete zuvor mehr als zwölf Jahre lang in der Gastronomie. Angefangen habe ich damals im Gasthaus ,Zum Reinsche‘ in Bischmisheim, danach im Gasthaus ,Zur Linde‘ in Bischmisheim und schließlich ,Zur wilden Ente‘ in Güdingen. Ich kenne das Gasthaus hier am Ommersheimer Weiher schon sehr lange, seit meiner Kindheit. Es ist einfach ein toller Ausflugsort mit Spielplatz und Minigolfanlage. Deshalb war klar – das hier oder gar nichts. Als ich die Anzeige las, dass hier ein neuer Pächter gesucht wird, habe mich beim Ortsrat beworben und bekam es.“
Vor wenigen Wochen, am 8. Mai, eröffnete sie ihren „Lieblingsplatz“, und seither gibt es am Ommersheimer Weiher einen neuen Treffpunkt für Genießer und Naturliebhaber. In idyllischer Lage direkt am Weiher bietet das neue Restaurant eine einladende Atmosphäre mit herrlichem Blick aufs Wasser und die umliegende Natur. Die Gäste können sowohl im gemütlichen Innenbereich als auch auf der großzügigen Terrasse entspannte Stunden verbringen. Das gastronomische Angebot umfasst regionale Spezialitäten, frische saisonale Gerichte sowie eine Auswahl an Getränken für jeden Geschmack. Besonderer Wert wird hier auf Frische, Qualität, Gastfreundschaft und ein angenehmes Ambiente gelegt.
Zur Neueröffnung konnte Yasmin Williams zahlreiche Gäste aus Ommersheim und der Umgebung begrüßen. Viele nutzten in den ersten Tagen die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten kennenzulernen und die ersten Speisen zu probieren. Und die Resonanz fiel durchweg positiv aus. Mit der Gaststätte „Mein Lieblingsplatz“ erhält der Ommersheimer Weiher einen weiteren Anziehungspunkt für Familien, Spaziergänger, Radfahrer und Ausflügler. Yasmin Williams freut sich darauf, ihre Gäste willkommen zu heißen und einen neuen Lieblingsort für viele Menschen zu schaffen.
Und ich kann nur bestätigen: Dieser Ort verbindet für mich gutes Essen und wunderschöne Natur. Besonders gerne sitze ich hier auf der Terrasse der Gaststätte und genieße den Blick auf den Weiher. Das ruhige Wasser, die grünen Bäume und die entspannte Atmosphäre sorgen dafür, dass man den Alltag für eine Weile vergessen kann. Egal ob bei Sonnenschein oder an einem gemütlichen Abend – hier fühle ich mich einfach wohl. Die Gaststätte ist schon nach nur einem Monat ein beliebter Treffpunkt für Familien, Freunde und Besucher aus der ganzen Region geworden. Nach einem Spaziergang rund um den Weiher kann man hier einkehren, sich stärken und die schöne Aussicht genießen. Das freundliche Ambiente macht jeden Besuch zu etwas Besonderem. Und neben der Gaststätte verkauft Yasmin an ihrem Kiosk Kleinigkeiten wie Wasser, Limonade oder ein Eis. Da gibt es eine große Nachfrage. Unterstützt wird sie in der Küche von Georgi Korshumuv, der alles frisch zubereitet – vom selbstgebackenen Brot über die Soßen bis hin zum Pizzateig.
Eine Speisekarte und eine Snackkarte
Für mich ist die Gaststätte am Ommersheimer Weiher mehr als nur ein Restaurant. Sie ist ein Ort der Erholung, der Begegnung und der schönen Momente. Was mir am Ommersheimer Weiher besonders gefällt, ist die friedliche Atmosphäre. Zu jeder Jahreszeit hat der Weiher seinen eigenen Charme – ob im blühenden Frühling, im sonnigen Sommer, im bunten Herbst oder im stillen Winter.
Was ich nicht wusste, ist, wie der Ommersheimer Weiher entstand! Im November 1961 kam bei einer sogenannten Wasserschau mit der Kreisverwaltung St. Ingbert die Idee auf, die sumpfigen Wiesen im Gebiet „Im Gangelbrunnen“ sinnvoll zu nutzen. Daraufhin beschloss der Gemeinderat von Ommersheim im April 1962 den Bau eines Stauweihers. Damit das Projekt umgesetzt werden konnte, wurden die Grundstücke durch eine Flurbereinigung neu geordnet. Bis 1974 kaufte die Gemeinde insgesamt rund 3,14 Hektar Fläche auf. 1970 wurden das sogenannte Mönchbauwerk errichtet – ein technisches Bauwerk zur Regulierung des Wasserstands – und der Damm aufgeschüttet. 1971 ging der Weiher offiziell in Betrieb. Kurz danach setzte man Fische ein und errichtete erste Fußgängerstege sowie eine Schutzhütte. In den folgenden Jahren entwickelte sich das Gebiet schrittweise zu einer Naherholungsanlage: Ab 1973 gab es ein jährliches Herbstfischen, ab 1976 folgte der Bau des Parkplatzes an der L 107, 1979 dann die Wege, Spielplatz und Minigolfanlage. 1981 kamen noch Ballsportanlagen hinzu und ab 1986 die Fontäne im Weiher.
Aber jetzt zur Speisekarte! Diese beginnt mit den Worten von Yasmin Williams: „Es bedeutet mir sehr viel, Euch hier an meinem Lieblingsplatz willkommen heißen zu dürfen. Genießt die Zeit, das gute Essen, kühle Getränke und die besondere Atmosphäre direkt am Weiher.“ Ich blättere etwas und sehe, es gibt eine Speisekarte und eine Snackkarte. Ich bleibe bei der Speisekarte und halte mich an die Empfehlungen des Hauses. Diese sind auch mit dem Wort „Liebling“ versehen. Gemeinsam mit dem Fotografen bestellen wir uns Lieblingsbrett – hausgemacht mit dreierlei Dips und Brot; Lieblingssalat – mit gegrillter Hähnchenbrust, Zwiebeln und Champignons. Dazu noch Lieblingspasta – Rahmsoße mit Hähnchen – und Lieblingsschnitzel – Rahmschnitzel mit Champignons. Das hat uns alles gut geschmeckt und motiviert mich, bald hier nochmals vorbeizuschauen.
Unterstützung von ihren ehemaligen Chefs
„Ich beziehe schon Schnäpse hier vom Ommersheimer Obst- und Gartenbauverein, etwa Mirabelle, Kirsch oder Zwetschgen. Mein Kaffee kommt von einem kleinen Unternehmen hier aus dem Saarland, von zwei Freunden, die sich erst vor Kurzem selbstständig gemacht haben: Moccorte“, erzählt die junge Chefin. „Aus dem Dorf nehme ich meinen Limoncello, den hier jemand produziert. Auch von den Bäckereien Hoffmann und Mohr aus dem Dorf beziehe ich Ware. Ich werde das noch ausbauen mit den regionalen Produzenten.“
Der Aufbau eines eigenen Lokals ist nicht leicht. Umso mehr freut es die 28-Jährige, dass sie große Unterstützung hatte. „Als ich die Eröffnung vorbereitete, halfen mir in besonderer Weise Michael Schley und seine Mutter Barbara von der ,Wilden Ente‘, meine alten Chefs. Sie berieten mich auch, was ganz wichtig war. Dazu gab es bei ihnen noch Ausrüstung für mein Restaurant! Das war schon ganz besonders. Ich bedanke mich aber auch bei Gastro Wolf in Sulzbach und meinen Kaffeehändlern“, wie sie ausdrücklich betont.
Die Menschen im Saarland lieben ja ihre Weiher und Seen. Hier am Ommersheimer Weiher ist es wirklich besonders schön. Fahren Sie doch einfach mal hin und überzeugen Sie sich selbst! Am besten mit einer Einkehr bei Yasmin Williams Lieblingsplatz.