KI liefert mittlerweile mühelos Fotos und Videos von Ereignissen, die so nie existiert haben. Was droht der Menschheit, wenn sie sich in alle Verbindungen, ob Nachrichtensendung oder Telefonate, einklinkt und diese verändert, wenn sie den Funkverkehr kontrolliert und nach eigenen Bedürfnissen beziehungsweise denen ihrer Auftraggeber verändert?
Kann unsere Welt überleben, wenn man keiner Datenverbindung mehr trauen kann und Telekommunikation und Rundfunk wertlos geworden sind, wenn ein Computer Menschen radikalisiert, belügt und ins Unglück treibt? Es stellt sich die Frage, was in Notlagen richtig ist. Militärisches Durchgreifen? Oder wird man so nur zum Werkzeug des gewollten Untergangs? Wie bekommt man einen Virus aus der modernen Digitaltechnik, der sich dort schon vor geraumer Zeit tief in den Systemen eingenistet hat? Können Amateurfunk und Analogtechnik die Wende bringen?
Der 2025 erschienene Science-Fiction-Roman „Reset“ spielt im Oktober 2024. In München soll ein Passagierflugzeug, das angeblich von Terroristen entführt wurde, abgeschossen werden. Es hatte zuvor als Notsignal einen entsprechenden Alarmcode gesendet, der auf die Entführung hinweisen soll. Gleichzeitig versetzen die Streitkräfte ihre Einheiten in höchste Alarmbereitschaft. In der ganzen Welt breiten sich zudem bedrohliche Falschmeldungen immer schneller und unkontrollierter aus, und das ganz ohne das Zutun autoritärer Staatschefs. Telefonate und Videobotschaften werden inzwischen so perfekt manipuliert, dass kaum noch jemand sicher sein kann, ob er tatsächlich mit einer vertrauten Person spricht.
Superintendent Valentine O’Brien befindet sich gerade in Deutschland. Da brechen die digitalen Kommunikationsnetze zusammen, keine Verbindung scheint mehr verlässlich. Auf der Suche nach seiner verschwundenen Schwester macht er sich auf eine gefährliche Reise durch Europa, die noch gefährlicher wird, während die Welt zunehmend in Aufruhr und Panik versinkt und mit einer existenziellen Bedrohung konfrontiert ist.