Neues Album
Vergisst seine Texte
Rocksänger Peter Maffay (76) greift vor Auftritten stets zu seiner Gitarre und bereitet sich auf das nächste Konzert vor. „Ich vergesse regelmäßig meine Texte“, sagte Maffay der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg mit einem Lachen. „Ich hoffe, dass das nichts mit Alzheimer zu tun hat.“ Auf der Bühne den Text zu vergessen, sei für ihn eine Horrorvorstellung. „Wenn ich meinen Teleprompter nicht hätte, wäre ich verloren.“ Der gebürtige Rumäne geht mit dieser Schwäche aber auch ganz offen um, wie er weiter sagte. „Das weiß inzwischen jeder, und das versuche ich auch gar nicht zu bagatellisieren. Ich muss mir das immer wieder draufschaffen. Es gibt Leute, denen fällt so was völlig in den Schoß. Die machen das aus dem Effeff. Zu denen gehöre ich nicht.“ Auf Konzerte verzichten will der 76-Jährige, der morgens regelmäßig mit seinem Rad eine etwa zwölf Kilometer lange Runde durch den Wald fährt, auf keinen Fall. „Ich will nicht so viel auf der Straße sein, aber ich will auch auf die Straße nicht verzichten, weil ich etwas anderes nicht gelernt habe.“ Maffay hat im Juni in Hamburg bei einem Konzert von Johannes Oerding im Volkspark das erste Lied aus dem gemeinsamen Album „Nashville“ vorgestellt. Es soll am 2. Oktober erscheinen. (dpa)
Windows-10-Updates nun bis Herbst 2027
Das Microsoft-Programm für erweiterte Sicherheitsupdates sollte am 13. Oktober 2026 auslaufen. Danach wäre kein sicherer Betrieb der Geräte mehr möglich gewesen. Nun hat Microsoft aber überraschend angekündigt, Teilnehmenden des Programms namens Extended Security Update (ESU) noch ein weiteres Jahr Sicherheitsupdates liefern zu wollen – und zwar bis zum 12. Oktober 2027. „Diese Verlängerung gibt Kunden mehr Zeit für die Umstellung auf einen neuen Windows-11-PC, während sie weiterhin wichtige Sicherheitsupdates erhalten“, erklärt Microsoft. (dpa)
Hitze-Hotspots
Die aktuelle Hitzewelle zeigt eindrucksvoll, wie stark sich Deutschland verändert. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wurden Ende Juni regional erstmals mehr als 41 Grad gemessen, ein neuer Rekord. Forschende gehen zudem davon aus, dass eine Hitzewelle dieser Intensität ohne den Klimawandel praktisch unmöglich gewesen wäre. Besonders betroffen sind künftig nicht nur der Oberrheingraben mit Städten wie Karlsruhe und Freiburg, sondern auch weite Teile Ostdeutschlands. Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen verzeichnen immer häufiger extreme Hitzetage und sogenannte Tropennächte, in denen die Temperaturen selbst nachts nicht unter 20 Grad sinken.
Hinzu kommt: Innenstädte heizen sich deutlich stärker auf als das Umland. Asphalt, Beton und dicht stehende Gebäude speichern die Wärme und geben sie nachts wieder ab: Ein Effekt, der als „städtische Wärmeinsel“ bekannt ist. Experten rechnen damit, dass heiße Tage und längere Hitzeperioden in Deutschland künftig weiter zunehmen. Deshalb investieren inzwischen viele Städte in mehr Schattenplätze, Trinkbrunnen und Grünflächen, um die Folgen der Sommerhitze abzumildern. Wer heute einen Wohnort wählt, sollte also nicht nur auf Mieten und Infrastruktur achten, sondern auch darauf, wie gut eine Stadt mit extremer Hitze umgehen kann.
Peaq wird zum elektrischen Skoda-Flaggschiff
Skoda zieht das Tuch vom Peaq. Mit einer Länge von 4,87 Metern, knapp drei Metern Radstand und einer dritten Sitzreihe rückt er an die Spitze der Modellpalette, teilt der Hersteller zur Premiere mit. Während der Enyaq als bisher größtes E-Modell bei 42.990 Euro startet, gibt’s den Peaq zur Einführung für 49.900 Euro, teilt der Hersteller mit. Genau wie bei den anderen E-Modellen wahrt Skoda allerdings zum Verbrenner Preisparität: Ein entsprechend starker Kodiaq steht für 49.400 Euro in der Liste. Zum üppigen Platzangebot und der dritten Reihe verspricht Skoda auch viel Raum für Koffer & Co: 935 Liter lassen sich hinter der Heckklappe verstauen, während das Gepäckrollo und das Ladekabel im Frunk unter der Fronthaube verschwinden können. Technisch ist auch der Peaq ein Kind des Modularen Elektrobaukastens (MEB) im VW-Konzern. Er bietet laut Skoda die Wahl zwischen drei Motorisierungen und zwei Akkus: Das Angebot reicht von 150 kW/204 PS oder 210 kW/286 PS. (dpa)