Geely will mit E5 angreifen
Geely schickt parallel zum Plug-in-SUV Starray auch das Akku-Auto E5 ins Rennen. Als Konkurrent für Fahrzeuge wie VW ID.4 oder Kia EV5 entwickelt, soll das 4,62 Meter lange SUV seine Wettbewerber im Preis deutlich unterbieten und startet bei 37.990 Euro. Angeboten wird der immer mit sieben Airbags und im besten Fall mit Panoramadach und Head-up-Display ausgestattete E5 dem Hersteller zufolge in mehreren Versionen. Diese fahren mit einem 160-kW-/218-PS-starken Frontmotor und erreichen bis zu 175 km/h. Die Einstiegsvariante hat demnach einen Akku von 60,2 kWh, der für bis zu 430 Kilometer reicht und danach mit bestenfalls 120 kW geladen wird. In den höheren Modellversionen bauen die Chinesen einen Akku mit 68,4 kWh ein, stellen bis zu 475 Kilometer Reichweite in Aussicht und erhöhen die Ladeleistung auf 135 kW. Zwar ist Geely als Marke verglichen mit Konkurrenten wie BYD oder MG spät dran mit dem Markteintritt in Europa, will dafür aber mit günstigen Preisen und einer außergewöhnlichen Garantie punkten: So stehen die Chinesen über acht Jahre und 200.000 Kilometer für technische Mängel ein. (dpa)
Mit der Nachfrage boomen die Fakeshops
Wo das Angebot knapp wird und Preise steigen, sind Betrüger nicht weit – wie etwa bei Klimageräten nach der Hitzewelle Ende Juni. Seitdem ist die Nachfrage insbesondere nach mobilen Klimaanlagen stark angestiegen. Das ruft fragwürdige Online-Shops auf den Plan. Sie locken Kunden etwa mit irreführenden Werbeversprechen („Raumfahrttechnologie“), frei erfundenen Medienberichten, KI-Videos und Fake-Gütesiegeln an, warnt das Verbraucherschutzportal „Watchlist Internet“. Was aber dann – wenn überhaupt – zu Hause ankommt, sei mehr als ernüchternd: Es handele sich meist um einfache Geräte mit einem normalen Ventilator darin, die nicht annähernd in der Lage sind, überhaupt eine nennenswerte Kühlleistung zu erbringen. Auf Kundenservice oder einen durchsetzbaren Widerruf dürften Käufer danach bei den zweifelhaften Händlern nicht hoffen. (dpa)
HPV-Impfung rettet Leben
Eine Impfung im Kindesalter kann Jahrzehnte später vor einer tödlichen Krebserkrankung schützen. Das belegt eine Langzeitstudie aus England, die im Fachjournal „The Lancet“ veröffentlicht wurde. Demnach sank das Sterberisiko durch Gebärmutterhalskrebs bei Frauen, die mit zwölf oder 13 Jahren gegen Humane Papillomviren (HPV) geimpft wurden, nahezu auf null. Zwischen 2020 und 2024 wurde in England bei den 20- bis 24-Jährigen kein einziger Todesfall durch Gebärmutterhalskrebs registriert. Seit Einführung des nationalen Impfprogramms im Jahr 2008 konnten nach Angaben der Forschenden rund 200 Menschenleben gerettet werden. Tatsächlich zählt HPV zu den häufigsten sexuell übertragbaren Viren. Fast jeder sexuell aktive Mensch infiziert sich im Laufe seines Lebens mindestens einmal. Meist heilt die Infektion unbemerkt aus, doch bestimmte Hochrisiko-Typen können Jahre oder sogar Jahrzehnte später Krebs auslösen, insbesondere Gebärmutterhalskrebs, aber auch Tumoren im Mund-Rachen-, Anal- und Genitalbereich.
Neue Projekte
Denkt nicht ans Aufhören
Oscarpreisträger Ben Kingsley („Gandhi“) denkt mit 82 Jahren noch lange nicht an den Ruhestand. „Ich werde erst dann mit dem Schauspielern aufhören, wenn mir ins Bein geschossen wird und ich wie ein altes Pferd eingeschläfert werde“, erklärte der Brite dem US-Magazin „People“. Der Schauspieler verriet, dass er derzeit unter anderem an gleich sechs gemeinsamen Projekten mit seiner Frau arbeite, die Drehbuchautorin sei. Dem „People“-Magazin zufolge sind Kingsley und die Schauspielerin und Filmemacherin Daniela Lavender (51) seit 2007 verheiratet. Kingsley erklärt: „Mein Leben ist derzeit wunderschön, zutiefst glücklich und voller Segen.“ Kingsley stand zuletzt für die Filmbiografie „Young Washington“ sowie die Serie „Wonder Man“ für den Streamingdienst Disney+ vor der Kamera. Der Brite, der von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen worden war, ist außerdem Teil des Ensembles für die vierte Staffel der Erfolgsserie „The White Lotus“. (dpa)