Nero ist ein sehr schöner Staffordshire-Terrier-Mischling, der ganz besondere Haltungsbedingungen braucht. Der Rüde braucht Menschen, die sehr viel Erfahrung haben.
Nero ging schon durch einige Hände, und da ist ihm offenbar viel Schlechtes passiert. Was die Menschen mit ihm gemacht haben, hat dazu geführt, dass Nero ihnen nicht mehr vertraut. Dennoch hat auch er eine Chance verdient. Der ausdrucksstarke neun Jahre alte Rüde muss in einer tierheimähnlichen Umgebung leben, ein normaler Haushalt ist nichts für ihn. Neros Frustrationstoleranz gegenüber Menschen ist sehr gering. Ihm fehlt das Vertrauen, dass das andere Ende der Leine auch Verständnis, klare Strukturen und Sicherheit bieten kann. Er benötigt im Umgang mit Menschen immer einen Maulkorb, auch bei seinen engsten Bezugspersonen. Beim Spazierengehen neigt er in manchen Situationen dazu, sich umzurichten. Er kann nach Eingewöhnung gut für etwa sechs Stunden alleine bleiben und kennt auch das Mitfahren in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Generell genießt Nero dann Spaziergänge und Kontakt zu seinen Bezugspersonen. Er ist auch gut leinenführig und weiß sich bei Spaziergängen durchaus gut zu benehmen. In seinem neuen Zuhause muss es die Möglichkeit geben, ihn mit Sicherheitstraining zu händeln (im Tierheim antrainiertes kontaktloses Anziehen von Maulkorb und Leine). Es muss daher ein Zaunsystem vorhanden sein, in dem Nero zwar mit Kontakt zu Menschen, aber dennoch abgeschirmt von direkter Konfrontation, gehalten wird. Die Eingewöhnung wird von Hundetrainern des Tierheims begleitet. Es wird sicher nicht einfach, aber vielleicht wartet da draußen auch auf Nero die große Chance.