Der neue Avenger
Jeep poliert seinen europäischen Bestseller auf und schickt den Avenger mit einem Facelift ins neue Modelljahr. Der jugendliche Geländewagen für die Vier-Meter-Klasse bekommt dabei außen neben neuen LED-Scheinwerfern vor allem ein robusteres Design für Kühlergrill und Stoßfänger, wie der Hersteller mitteilt. Innen lässt Jeep mehr Finesse walten: Türverkleidungen und Teile des Armaturenbrettes sollen den Angaben zufolge wertiger aussehen und sich angenehmer anfühlen. Außerdem gibt es für alle, die das Abenteuer ernst nehmen, neue, abwaschbare Sitzbezüge. Am Antrieb ändert sich erst mal nichts: Als einer der wenigen seiner Klasse lässt der Avenger Kundinnen und Kunden die freie Wahl zwischen Verbrenner, Hybridversion mit elektrischer Hinterachse und Allradantrieb sowie einem reinen Akku-Antrieb für bis zu 400 Kilometer elektrische Reichweite. Neu ist ein Dreizylinder-Turbo mit 1,2 Litern Hubraum und 74 kW/100 PS, der als neues Basismodell den Preis auf 26.600 Euro drückt. (dpa)
Wenn der Darm warnt
Parkinson wird meist als Erkrankung des Gehirns wahrgenommen. Neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass die ersten Veränderungen möglicherweise schon lange zuvor im Darm beginnen. Eine internationale Studie hat festgestellt, dass sich die Darmflora von Parkinsonpatienten bereits in einem frühen Stadium deutlich von der gesunder Menschen unterscheidet. Vor allem Bakterien mit entzündungshemmender Wirkung sind seltener vorhanden, während andere Keime vermehrt auftreten. Forschende vermuten, dass Veränderungen im Mikrobiom Entzündungsprozesse fördern und so die Entstehung neurologischer Erkrankungen beeinflussen könnten. Noch ist nicht abschließend geklärt, ob diese Veränderungen Auslöser oder Begleiterscheinung der Krankheit sind. Dennoch gelten die Erkenntnisse als wichtiger Schritt für die medizinische Forschung. Langfristig könnten individuelle Darmprofile dabei helfen, das erhöhte Parkinsonrisiko bei Menschen früher zu erkennen und Therapien gezielter einzusetzen.
Meta, Muse, Match
Meta hat einen neuen KI-Generator zum Erzeugen hochrealistischer Bilder und zur gezielten Bearbeitung bestehender Fotos in Betrieb genommen. Der Generator trägt den Namen Muse Image und steht Nutzerinnen und Nutzern etwa in der Meta-AI-App und unter „Meta.ai“ zur Verfügung, wie das Unternehmen mitteilt. Muse soll auch komplexe Prompts verstehen, besonders präzise arbeiten und Text zuverlässig in den Bildern darstellen. Zudem sei ein Muse-Videogenerator in der Entwicklung. Als Besonderheit holt sich Muse nicht nur Bildreferenz-Kontext aus Websuchen, sondern kann auch auf öffentliche Instagram-Inhalte zugreifen, etwa wenn Nutzende öffentliche Instagram-Profile über @-Erwähnungen in Muse-Bildgenerierungen in Meta AI einbeziehen. Wer nicht möchte, dass eigene Aufnahmen oder Menschen darauf von anderen sowie von KI verwendet oder geremixt werden, kann dem Zugriff widersprechen. (dpa)
Schauspieler
An Krebs gestorben
Der aus dem Hollywood-Blockbuster „Jurassic Park“ bekannte neuseeländische Schauspieler Sam Neill ist tot. Der 78-Jährige sei im Beisein seiner Familie in Sydney gestorben, teilte seine Familie auf Instagram mit. Der britische Sender ITV zitierte zudem einen Sprecher der Familie, der den Tod bestätigte. Im März 2023 hatte Neill öffentlich gemacht, dass er an Blutkrebs erkrankt gewesen war. Neuseelands Premierminister Christopher Luxon würdigte Sam Neill als „einen der Großen“. „Seine Werke werden noch lange nach uns gesehen und geliebt werden. Unsere Gedanken sind heute Abend bei seiner Familie und seinen Freunden. Ruhe in Frieden“, schreibt Luxon auf der Plattform X. Australiens Premierminister Anthony Albanese schrieb ebenfalls auf X, Neill werde vielen Menschen fehlen und in Erinnerung bleiben. Den internationalen Durchbruch hatte Neill 1993 als Paläontologe Dr. Alan Grant in Steven Spielbergs „Jurassic Park“ geschafft. In der Verfilmung von Michael Crichtons Bestseller spielte er an der Seite von Laura Dern und Jeff Goldblum. Jahrzehnte später kehrte er für „Jurassic World: Dominion“ in die Rolle zurück. Ebenfalls 1993 überzeugte der in Nordirland geborene und in Neuseeland aufgewachsene Neill in Jane Campions preisgekröntem Drama „Das Piano“. (dpa)