Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis
Rose Labourie gewinnt
Die französische Übersetzerin Rose Labourie erhält den mit 10.000 Euro dotierten Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis 2026. Der Preis der Stiftung ME Saar, der Stadt Sulzbach und des Saarländischen Rundfunks würdigt herausragende Übersetzungen deutschsprachiger Literatur ins Französische.
Die Jury würdigt Labouries Engagement, sowohl etablierte Autorinnen und Autoren wie Jenny Erpenbeck und Ferdinand von Schirach als auch jüngere Stimmen wie Mirrianne Mahn und Charlotte Gneuss ins Französische zu übersetzen. Als besonderer Meilenstein gilt ihre Übersetzung des nahezu unübersetzbaren Werks „Blutbuch“ von Kim de l’Horizon, für die Labourie innovative Lösungen für Genderstrategien, typisch deutsche Komposita und das Berndeutsche entwickelte.
Rose Labourie, Jahrgang 1987, studierte Germanistik in Paris und arbeitet seit 2014 als freie Literaturübersetzerin. Seit 2026 leitet sie die École de Traduction Littéraire in Paris. Für die Übersetzung von „Blutbuch“ wurde sie bereits mit dem Prix Roman en traduction des französischen PEN Clubs ausgezeichnet. Außerdem ist sie Trägerin des Nerval-Goethe-Übersetzerpreises. Die Jury für den Eugen-Helmlé-Übersetzungspreis 2026 bestand aus Hélène Laurain, Dr. Jonas Hock und Krystelle Jambon.
Aufwertung des Luisenviertels geht voran
Die Landeshauptstadt Saarbrücken arbeitet derzeit an der Aufwertung des Luisenviertels im Rahmen des von Bund und Land geförderten Modellvorhabens „CongressCultureCity“ mit dem Titel „Superbrücken“.
Das Luisenviertel im Stadtteil Alt-Saarbrücken soll dabei im Zuge der Aufwertung zu einem sogenannten „SuperQuartier“ werden – mit mehr Grün, attraktiveren Wegebeziehungen für den Fuß- und Radverkehr, kleinen Quartiersplätzen als Orten der Begegnung und noch höherer Aufenthaltsqualität.
Die Arbeiten erfolgen in sieben Bauabschnitten. Fußgängerinnen und Fußgänger können entlang des jeweils aktuellen Baufelds gehen oder ausgewiesene Wege durch die Baufelder nutzen. Die Eingänge zu den Gebäuden bleiben jederzeit fußläufig erreichbar.
Weitere Informationen zum SuperQuartier und zum Modellvorhaben „CongressCultureCity – Superbrücken“ gibt es unter www.super.saarbruecken.de.
Kulturverführung vom 7.8.2026
Musik: Der Verein „Begegnungen auf der Grenze“ feiert 30-jähriges Jubiläum. Die Deutsch-Französisch-Polnischen Kulturtage bieten mehrere Musikveranstaltungen bei freiem Eintritt. Marcel Adams Sohn Yann Loup Adam ist, ebenso wie der Vater, mit Stimme und Gitarre unterwegs. Mit seiner Frau Anisha und Rudolf Majercak an Piano und Akkordeon bildet er das Yannisha-Trio. In Liedermacher-Tradition werden Funk, Pop und Chanson mehrsprachig auf Deutsch, Französisch und Englisch präsentiert. „Yannisha-Trio“, Sonntag, 23. August, 11 Uhr, Eintritt frei, Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, Robert-Schuman-Straße 2, 66453 Gersheim-Reinheim, www.begegnungen-auf-der-grenze.eu
Musik: Musik, die die Eltern gehört oder zu der sie getanzt haben, fand ich als Mädchen wenig prickelnd. Das hat sich geändert. Wie so vieles, könnte ich unken, und, täte ich es, mir richtig alt vorkommen. Richtig jung war meine Mutter, als sie Rock ’n’ Roll getanzt hat, mit Überwurf, wie berichtet wurde. „Fat Cat“, eine Rock ’n’ Roll und Rockabilly-Band, lässt mit den Songs der 50er- und 60er-Jahre das Lebensgefühl einer vergangenen Zeit aufleben – inklusive Tolle und Petticoat. Wird man in Homburg Rock ’n’ Roll mit Überwurf tanzen? „Querbeat: Fat Cat“, Freitag, 28. August, 19 Uhr bis 22 Uhr, Historischer Marktplatz Homburg, www.musiksommer-homburg.de
Open-Air-Kino: Filmvergnügen am Bostalsee bei freiem Eintritt, darauf dürfen sich Filmliebhaber freuen. Kino im Strandbad Gonnesweiler, der SR 1-Kinosommer macht es möglich. Auf einer Picknickdecke oder auf dem Liegestuhl den Abend ausklingen lassen, einen Film anschauen, dazu Essen und Trinken. Welche Speisen angeboten werden, weiß ich nicht, aber welche Filme gezeigt werden. Für „Dune: Part One“, den Science-Fiction-Film des kanadischen Regisseurs Denis Villeneuve, komponierte Hans Zimmer die Filmmusik, gedreht wurde unter anderem in Jordanien. Der Inhalt in einem Satz zusammengefasst: Paul Atreides bekommt die Aufgabe, das Universum zu retten. Amerika ist groß und denkt groß. Ein Menschenleben ist zu klein, nein, es muss das gesamte Universum sein. Punkt. „Eine Million Minuten“ ist eine deutsche Produktion, die mit gigantisch viel Geld entstanden ist und eine privilegierte Familie mit Geld vorführt, die zwei Jahre verreist. Die Eltern werden von Karoline Herfurth und Tom Schilling gespielt. Gedreht wurde unter anderem in Thailand und Island. Der Film basiert auf einem autobiografischen Roman. Open-Air-Kino „Dune: Part One“, Freitag, 14. August, und „Eine Million Minuten“, Samstag, 15. August, Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20.30 Uhr, Strandbad Gonnesweiler, Am Strandbad, Lindenallee 1, 66625 Nohfelden-Gonnesweiler Michaela Auinger