Polestar 5 mit bis zu 884 PS
Polestar bringt mit dem 5 ein neues Spitzenmodell. Die Coupé-Limousine ist als Performance-GT positioniert und soll gegen Fahrzeuge wie den Porsche Taycan, den Audi e-tron GT und den Lucid Air antreten. Der Polestar 5 Dual Motor kostet in Deutschland ab 118.600 Euro. Wie schon beim Polestar 4 verzichtet der Hersteller auf eine Heckscheibe und zieht das Panoramadach weit nach hinten. Polestar begründet die Konstruktion unter anderem mit der flachen Dachlinie und dem zusätzlichen Raumgefühl im Fond. Für den Fahrer ersetzt ein digitaler Rückspiegel den Blick durch die Heckscheibe. Und für die Passagiere im Fond gibt es eine aufwendige Ambientebeleuchtung, die im Augenwinkel jenes Licht simuliert, das sonst durch die Heckscheibe fällt. Schon das Basismodell hat 550 kW/748 PS und die Performance-Version sogar 650 kW/884 PS. Das reicht für Sprintwerte aus dem Stillstand bis Tempo 100 in bestenfalls 3,2 Sekunden und 250 km/h Höchstgeschwindigkeit. 112 kWh fasst der Akku. Das reicht laut WLTP für bis zu 678 Kilometer beim Dual-Motor oder 558 Kilometer bei der Performance-Version. (dpa)
95 Jahre
Glückwunsch-Flut für Eden
Barbara Eden, die vor über 60 Jahren als Flaschengeist in der Hit-Sitcom „Bezaubernde Jeannie“ über Nacht berühmt wurde, kann sich an ihrem 95. Geburtstag über eine Flut von Glückwünschen freuen. Auf Instagram postete ihr Team ein Glamour-Foto des strahlenden TV-Stars, das demnach erst „vor gut einem Monat“ aufgenommen wurde. Die „legendäre Hollywood-Ikone“ feiere ihren 95. Geburtstag, hieß es dazu. Tausende Fans aus aller Welt gratulierten mit „Happy Birthday“-Wünschen, darunter Follower aus Kanada, Peru, Brasilien, Indien und Deutschland. In der Hit-Serie (mit dem englischen Titel „I Dream of Jeannie“) spielte Eden mit Pluderhose, nacktem Bauch und neckischem Augenzwinkern einen Flaschengeist, der dem Astronauten Major Nelson („Dallas“-Bösewicht Larry Hagman) den Kopf verdreht. Erst nach fünf Jahren und 139 Folgen wurde die Show 1970 in den USA eingestellt. In Deutschland war sie erstmals 1967 im ZDF zu sehen. Im Juni, am Rande einer Benefizveranstaltung in Los Angeles, erzählte Eden der US-Zeitschrift „People“, dass sie sich sehr über die vielen „Jeannie“-Fans in aller Welt freue. Sie würde immer noch eine Menge Fan-Post bekommen. Mit Blick auf ihren 95. Geburtstag sagte der Star, sie sei „froh, gesund zu sein“ und sie schätze sich glücklich, eine gute Familie und gute Freunde zu haben. Eden lebt mit ihrem dritten Ehemann, dem Architekten Jon Eicholtz, in Kalifornien. (dpa)
Länger gesund leben
Wie lässt sich die Lebenszeit verlängern, ohne auf teure Trends und fragwürdige Versprechen hereinzufallen? Genau darum geht es am 4. September beim ersten Impulstag des Longevity-Forums Deutschland im Congress Center Hamburg. Wissenschaftlicher Leiter ist Prof. Dr. Stefan Kluge vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Forschende und Mediziner diskutieren dort, welche Strategien für gesundes Altern tatsächlich wissenschaftlich belegt sind. Kluge warnt besonders vor dem wachsenden Markt mit kostspieligen Tests, Nahrungsergänzungsmitteln und technischen Verfahren. Für viele Angebote fehle bislang ein belastbarer gesundheitlicher Nutzen. Die wichtigsten Maßnahmen seien dagegen erstaunlich unspektakulär: nicht rauchen, regelmäßig bewegen, Übergewicht vermeiden, ausgewogen essen, ausreichend schlafen sowie Blutdruck und Blutzucker kontrollieren.
ADAC warnt: Keyless-Fahrzeuge leicht zu knacken
Dank Keyless-System muss der Schlüssel zum Öffnen und Starten eines Autos nicht mehr zur Hand sein. Das ist komfortabel für Fahrer – und Diebe. Denn leider ist die Technik häufig unsicher, wie der ADAC warnt. In den vergangenen zehn Jahren hat der ADAC über 850 Keyless-Fahrzeuge untersucht. Sicherheitsmängel sind bekannt, dennoch kann auch heute noch knapp die Hälfte der Fahrzeuge mit einem verlängerten Funksignal geöffnet werden, bei rund jedem Dritten sogar der Motor gestartet werden, informiert der ADAC. Die Signale zwischen Auto und Schlüssel werden mit einem Funkverlängerer gestreckt. So lassen sich hunderte Meter Strecke und sogar Mauern oder Türen überwinden. Der Schlüssel kann also weit weg liegen und das Fahrzeug dennoch öffnen. Eine Nachrüstung mit Ultra-Wideband-Technologie (UWB) löst das Sicherheitsproblem der Keyless-Fahrzeuge. Sie gilt nach dem aktuellen Stand der Technik als sicher. Doch viele Hersteller nutzen die sichere Technik noch nicht. (dpa)