Mazda probt den elektrischen Ernstfall
Diesen Herbst bringen die Japaner mit dem CX-6e ein elektrisches SUV zu den Händlern. Die Preise für den 4,85 Meter langen Konkurrenten von VW ID.4 und Renault Scénic starten bei 49.990 Euro und liegen damit auf dem Niveau des ähnlich großen CX-6 mit Diesel oder Plug-in-Hybrid. Entwickelt wurde der elektrische Hoffnungsträger allerdings nicht am japanischen Stammsitz Hiroshima, sondern genau wie der 6e gemeinsam mit dem chinesischen Hersteller Changan in China, wo er auch vom Band läuft. Anders als im 6e arbeitet der CX-6e nur noch mit einem Akku mit einer Kapazität von 78 kWh, der eine Normreichweite von 484 Kilometern ermöglicht. Vor allem aber hat Mazda die Ladeleistung erhöht. An der Wallbox bleibt es zwar bei nur 11 statt sonst oft 22 kW bei der Konkurrenz. Doch mit jetzt dann 195 kW am Gleichstrom-Anschluss kommen die Japaner auf Augenhöhe mit der breiten Masse und für eine Aufladung von 10 auf 80 Prozent vergehen künftig nach Herstellerangaben nur noch 24 Minuten. Die Batterie speist einen 190 kW/258 PS starken E-Motor an der Hinterachse, der den CX-6e mit seinen 290 Nm Drehmoment in 7,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigt. (dpa)
Geburtstag: Reynolds mag keine Feiern
Hollywood-Star Ryan Reynolds („Deadpool“) steht eigenen Angaben zufolge nicht gerne an seinem Geburtstag im Mittelpunkt, weil ihm die Aufmerksamkeit als Schauspieler schon ausreicht. „Ich mag keine Geburtstage. Ich meine, ich habe auch nichts dagegen“, sagte der 49-Jährige dem US-Magazin „People“. „Aber ich bin auch nicht der Typ, der sagt: ,Hey, lasst uns eine riesige Party für mich schmeißen.‘“ Deshalb verzichtet er lieber auf größere Geburtstagsfeiern. Reynolds erklärt: „Ich bekomme genug Aufmerksamkeit. Ich stand gerade noch auf dem roten Teppich. Das reicht mir völlig.“
Der in Kanada geborene Schauspieler wird am 23. Oktober 50 Jahre alt. Reynolds ist für seine Rolle als satirischer Antiheld Deadpool in der gleichnamigen Action-Komödien-Filmreihe bekannt. Mit der US-Schauspielerin Blake Lively (39) hat er vier gemeinsame Kinder. (dpa)
Fritzboxen bekommen neues Design
Mehr oder weniger seltsame Kurven sind seit vielen Jahren eine Konstante bei den Gehäusen der verbreiteten Fritzbox-Router. Längst nicht jeder mag das kurvige Design oder die lange Jahre dominierende weinrot-silberne Farbgebung. Auf der Technikmesse IFA zeigte der Hersteller mit dem Modell DSL/Fiber 7-90 ein kantig gezeichnetes, schlichtes Gerät, das den Beginn einer neuen Fritzbox-Generation markieren und auch in Wohnräumen nicht mehr unbedingt wie ein Fremdkörper daherkommen soll. Die schlichte, eckige, weiße Fritzbox ist nun wirklich eine Box im Wortsinne geworden, die auch wegen ihrer neuen, unsichtbaren Kabelführung elegant genug wirken soll, dass man sie sich ohne Vorbehalte einfach ins Regal stellt. Eine Wandmontage ist aber auch weiterhin möglich. Das minimalistische Design setzt Fritz bei Bedienung und Anzeigen fort: Es gibt nur noch eine Taste und eine LED. Preis und Marktstart teilte Fritz noch nicht mit. (dpa)
Nähe senkt Stress
Haustiere können das Wohlbefinden ihrer Besitzer stärken. Entscheidend scheint dabei nicht allein zu sein, ob jemand Hund oder Katze hält, sondern wie eng die Beziehung zum Tier ist. Eine im September veröffentlichte Studie in Frontiers in Psychology untersuchte, über welche sozialen und biologischen Wege Haustiere auf die Gesundheit wirken. Besonders enge Bindungen gingen mit mehr Wohlbefinden und besseren sozialen Beziehungen einher. Noch konkreter wird eine aktuelle Untersuchung mit Hundebesitzern: Forschende ließen 64 Teilnehmer eine Stresssituation durchlaufen und analysierten dabei unter anderem Herz-Kreislauf-Reaktionen und Hirnaktivität. Körperlicher Kontakt mit dem eigenen Hund dämpfte die Reaktion auf einen nachfolgenden Stressreiz messbar. Der Effekt zeigte sich sowohl in kardiovaskulären Parametern als auch im EEG. Ein Haustier allein ist also kein Garant für bessere Gesundheit, sondern die tatsächliche Nähe und Interaktion.